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Über mich

Herzlich willkommen auf meiner Website. Meine Name ist Frank Fuhrmann. Ich freue mich, dass Sie Ihren Weg zu mir gefunden haben.
 
Bevor Sie einen Systemadministrator/System Engineer oder Datenschutzbeauftragten beauftragen, möchten Sie verständlicherweise etwas über diese Person erfahren. Daher möchte ich mich auf dieser Seite etwas vorstellen, damit Sie wissen mit wem Sie es zu tun haben.
 
Ich arbeite seit über 15 Jahren als Systemadministrator und System Engineer im Bereich der Linux- und Unix-Server. Im Laufe der Jahre habe ich mich dabei auf Server-Netzwerke für Webapplikationen spezialisiert. Dazu gehören neben Webservern wie Apache, Nginx und lighttpd auch Datenbanken auf Basis von MySQL, Java-Servlet-Container wie Tomcat, Caching-Systeme wie Squid und Varnish sowie verschiedene Tools aus dem OpenSource-Bereich.
 
Mein Einstieg in die professionelle Systemadministration begann 1999. Nachdem ich mir aus privatem Interesse den Umgang mit Linux sowie Programmiersprachen wie C und Perl angeeignet hatte, bekam ich aus meinem Bekanntenkreis immer wieder Anfragen zu diesen Themen. Zum damaligen Zeitpunkt gab es noch keine Berufsausbildungen, in denen Linux ausreichend tiefgehend behandelt wurde, doch es entstand ein Markt für OpenSource-Produkte. Immer mehr Unternehmen bemerkten, dass man sich mit OpenSource-Software viele Lizenzgebühren sparen konnte. Doch hatten sie alle das Problem, dass sie keine passenden Fachkräfte fanden. Also begannen sich einige Unternehmen in der sogenannten Hacker-Szene umzuschauen, da dort Linux quasi zum Standard-System geworden war. So wurden dann neben meinen Bekannten, die zumeist nur sehr kleine Unternehmen oder Familienbetriebe führten, auch die ersten grösseren Unternehmen auf mich aufmerksam. Ich begann daher freiberuflich als Systemadministrator für Linux-Systeme zu arbeiten.
 
Auf diese Weise vergingen etwa 6 Jahre, in denen ich in erster Linie Office-Server auf Basis von Samba und Webserver betreute. Da eine meiner großen Leidenschaften bei MySQL-Datenbanken lag, begann ich nebenher ein Cluster auf Basis von MySQL-NDB aufzubauen. Als die ersten Unternehmen davon erfuhren, eröffnete sich mir ein weiterer Markt bei der Vermietung von Datenbanken auf diesem Cluster. Ich erweiterte daher mein Cluster um die Möglichkeit über verschlüsselte Tunnel (SSH-Tunnel) auf die Datenbanken zuzugreifen. So konnte ich den Unternehmen einen sicheren Zugang zu meinem Cluster anbieten.
 
Durch die Beschäftigung mit NDB-Cluster arbeitete ich mich auch bald immer mehr in die Thematik des verteilten Rechnens ein, was mir in meiner folgenden beruflichen Laufbahn zugute kommen sollte, wie ich bald feststellte. 
 
Seit 2005 war ich dann auch in verschiedenen Festanstellungen tätig, weswegen ich mein NDB-Cluster an einen befreundeten Kollegen übergab und mich aus der Tätigkeit für meine Auftraggeber zurückzog. Ursächlich für den Wechsel in eine Festanstellung war in erster Linie ein Auftraggeber, bei dem so viel im Netzwerk zu richten war, dass ich mehr als ein Jahr lang ausschliesslich für ihn tätig war, woraufhin er mich dann in eine Festanstellung übernahm. Es dauerte auch noch ein weiteres Jahr bevor ich das Netzwerk so weit neu gemacht hatte, dass ich mich dort wieder zurückziehen konnte.
 
Im Laufe der folgenden Jahre sammelte ich Erfahrungen in einigen anderen Unternehmen und begann mich mehr und mehr auf Webserver-Netzwerke zu spezialisieren. Dazu gehörten neben den Webservern natürlich auch Datenbanken, Memcaching-Systeme, Webcaches wie Squid und Varnish, Loadbalancer mittels Software-Lösung oder Appliance sowie Application Server wie Tomcat und JBoss. Auch mit Video-Streaming mittels Wowza Media Server konnte ich einige Erfahrungen sammeln. 
 
Am meisten Spass brachte mir aber immer die Arbeit in Startups, wobei ich meine Erfahrungen bei grossen Plattformen wie Bild.de dennoch keineswegs missen möchte. Denn bei den grossen Plattformen konnte ich lernen wie man selbst mit riesigen Benutzerzahlen anständig umgehen kann und wie man eine Redundanz so weit treiben kann, dass man sogar die Webserver vollständig abschalten konnte, während der Caching-Layer weiterhin die Inhalte auslieferte. Bei Plattformen wie Blog.de, die vor ihrer Übernahme durch Populis noch mit mehreren Tausend Benutzern aktiv war, bekam ich dann auch die Möglichkeit tiefer in die rechtlichen Aspekte des Datenschutzes einzusteigen. 
 
Heute bin ich an einem Punkt angelangt, in dem ich vor allem Startups in Berlin bei ihrem Weg in das Web unterstützen möchte. Oft benötigen Startups noch keine Vollzeit-Admins oder können sie sich schlicht und einfach nicht leisten. Ich möchte meine Erfahrungen, die ich sowohl im Startup-Umfeld als auch in grossen Unternehmen gesammelt habe, diesen Startups zur Verfügung stellen. Denn ich bin der Meinung, dass professionelle und individuelle Systemadministration essentiell für den Erfolg von Startups ist. Nur so können vernünftige Skalierungs- und Datenschutzkonzepte entstehen und aufgebaut werden. Dabei arbeite ich unabhängig von Hardware-Anbietern und kann daher immer die bestmöglichen Preise bieten. 
 
Egal ob es um die Verwaltung einzelner Rootserver oder um den Aufbau eines Server-Netzwerks in einer Colocation geht, ich kümmere mich darum, dass dies so gemacht wird, dass einem späteren Wachstum des Unternehmens nichts im Weg steht.

Und sonst so?

Ausserdem entwickle ich derzeit ein CMS auf Basis von PHP, auf dem auch diese Seite hier basiert. Dieses CMS wird in naher Zukunft für ein Projekt von mir eingesetzt. Ich werde es zu gegebener Zeit natürlich auch in meinem Blog vorstellen.

Wenn ich mich mal nicht mit Server-Technologien beschäftige liegt mein Fokus ganz klar bei meiner Familie. Da mein Sohn Autist ist, habe ich zusammen mit meiner Frau und einigen weiteren Personen auch einen Verein zur Entwicklung eines autistenfreundlichen Umfelds gegründet. In diesem übernehme ich vor allem Beratungsfunktionen, wenn es um die Überwindung von Barrieren mit Hilfe technischer Mittel geht. Da Autisten oftmals eine aussergewöhnliche Begabung im IT-Bereich zeigen, versuche ich auch hierbei eine fördernde Rolle zu übernehmen. Sollten Sie Interesse an Autisten mit Hochbegabung haben, können Sie sich gern an mich wenden.

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